Disziplinen im Deutschen Sportschützenbund

 

Auf der Homepage des Deutschen Schützenbundes findet man eine Vielzahl von interessanten Publikationen zum ansehen, downloaden oder bestellen.

Publikationen des DSB

Schießsport - Programm

Gewehrschießen:

Luftgewehr 10m**

Luftgewehr Dreistellung 10m**
Zimmerstutzen 15m
Kleinkalibergewehr 50m*
KK-Sportgewehr***
Scheibengewehr 100m
Großkalibergewehr 300m
GK-Standardgewehr 300m
Ordonnanzgewehr

Pistolenschießen:

Luftpistole 10 m**
Mehrschüssige Luftpistole 10 m
Olympische Schnellfeuerpistole 25 m*
Sportpistole 25 m KK* * *
Zentralfeuerpistole 25 m
GK Gebrauchspistole/ Gebrauchsrevolver 25 m
Standardpistole 25 m
Freie Pistole 50 m*

Wurfscheibenschießen:

Trap***
Skeet* * *
Doppeltrap*

Laufende Scheibe:

Laufende Scheibe 10 m*
Laufende Scheibe 50 m

Bogenschießen:

Hallenbedingung
Internationale Bedingung (FITA)**
Feldbogen
Compoundbogen

Armbrustschießen:

Internationale Bedingungen 10m
Internationale Bedingungen 30m
Nationale Bedingungen

Feldarmbrust:

Internationale Bedingungen (IAU)

Vorderladerschießen:

Nationale Bedingungen (10 Wettbewerbe)

Sommerbiahlon:

Nationale und Internationale Wettkämpfe

Bogenbiahlon:

Nationale und Internationale Wettkämpfe

Bogenlaufen:

Wird weiter ausgebaut

 

Olympische Wettbewerbe:
* Männer       ** Männer und Frauen      *** Frauen

 

Luftgewehr 10m

Waffe:
Luftdruckgewehre und C02-Gewehre Kaliber 4,5 mm und einem Gewicht von max. 5,5kg.
Munition:
Handelsübliche Geschosse (Diabolo) im Kaliber von maximal 4,5 mm.
Scheiben:
Durchmesser der 10 = 0,5 mm. Ringabstand = jeweils 2,5 mm.
Entfernung:
10 m
Anschlag:
Nur stehend freihändig, wobei der Schütze völlig frei ohne Anlehnung und künstliche Stützen stehen muss.
Programme:
a) Stehendwettbewerbe: 20 Schuß in 40 Minuten, 40 Schuß in 75 Minuten, 60 Schuß in 105 Minuten inkl. Probeschüsse.
(Regel 1.10 SpO)
b) Zusätzlicher Wettbewerb: Dreistellungskampf für Schüler 30 Schuß in 75 Minuten und für Jugend 60 Schuß in 1 20 Minuten in den Positionen liegend, stehend und kniend, wie KK-Sportgewehr. (Regel 1.20 SpO)
Anmerkung:
International schießen Männer 60 Schuß und Frauen 40 Schuß.

 

Zimmerstutzen 15m

Waffe:
Zimmerstutzen jeder Art, die ein maximales Kaliber von 4,65 mm und ein Höchstgewicht von 7,5 kg aufweisen.
Munition:
Zimmerstutzen Rundkugeln und Randzünder, die ein Schießen in kleinen Räumen ermöglichen. Das Zündhütchen dient als Treibladung für das Geschoß, so dass die Patrone nicht über Pulver verfügt.
Scheiben:
Durchmesser der 10 = 4,5 mm, Ringabstand = jeweils 4,5 mm.
Entfernung:
15 m
Anschlag:
Nur stehend freihändig.
Programm:
Nur nationale Wettkämpfe.
(Regel 1.30 SpO)

 

Kleinkalibergewehr 50m (Freigewehr)

Waffe:
Kleinkalibergewehre (Einzellader) jeder Art mit einem Kaliber von maximal 5,6 mm (.22 Ifb) und einem Höchstgewicht von 8 kg. Abzug und Schäftung beliebig. Laufbeschwerung innerhalb des zulässigen Gesamtgewichtes. Daumenauflage und verstellbare Kolbenkappe sind gestattet.
Munition:
Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 Ifb).
Scheiben:
Durchmesser der 10 = 10,4 mm, Ringabstand = jeweils 8,0 mm.
Entfernung:
50 m
Anschlag:
a) Dreistellungskampf = je 1/3 des Schußpensum im liegenden, stehenden und knienden Anschlag
b) Liegendkampf = gesamtes Schußpensum im liegenden Anschlag
Programme:
a) Dreistellungskampf 120 Schuß, davon 40 Schuß liegend in 60 Minuten, 40 Schuß stehend in 90 Minuten und 40 Schuß kniend in 75 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 40 Schuß liegend in 45 Minuten, 40 Schuß stehend in 75 Minuten und 40 Schuß kniend in 60 Minuten inkl. Probeschüsse.
(Regel 1.80 SpO)
b) Liegendkampf 60 Schuß in einer Gesamtschießzeit von 90 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 75 Minuten. (Regel 1.80 SpO)
Anmerkung:
Im liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle unter den Spann des Fußes gelegt werden.

 

Kleinkalibergewehr 50m (Sportgewehr)

Waffe:
Es gelten dieselben Bestimmungen wie beim Freigewehr 50 m. Das Gewicht darf inkl. Zubehör maximal 6,5 kg betragen.
Munition, Scheiben, Entfernung, Anschlag:
wie KK Freigewehr
Programme:
a) Dreistellungskampf 60 Schuß, davon 20 Schuß liegend, 20 Schuß stehend, 20 Schuß kniend in einer Gesamtschießzeit von 150 Minuten inklusiv Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 135 Minuten inklusiv Probeschüsse. (Regel 1.80 SpO)
b) Liegendkampf 60 Schuß wie KK Freigewehr. (Regel 1.80 SpO)
Anmerkung:
Im liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines Gewehrriemens gestattet. Im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle unter den Spann des Fußes gelegt werden.

 

Großkalibergewehr 300m (Freigewehr)

Waffe:
Zugelassen sind Großkalibergewehre (Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden) bis zu einem Kaliber von 8 mm. Das Gewicht der Waffe einschließlich Visiereinrichtung, Handstop und Handstütze darf 8 kg nicht überschreiten. Abzug beliebig.
(Regel 1.70 SpO)
Munition:
Zentralfeuerpatronen im Kaliber 8mm
Scheiben:
Durchmesser der 10 = 100mm, Ringabstand jeweils 50 mm.
Entfernung:
300 m
Anschlag:
Dreistellungskampf je 1/3 des Schußpensums im liegenden, stehenden und knienden Anschlag.
Programme:
a) Dreistellungskampf 1 20 Schuß, davon 40 Schuß liegend in 75 Minuten, 40 Schuß stehend in 105 Minuten und 40 Schuß kniend in 90 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 40 Schuß liegend in 45 Minuten, 40 Schuß stehend in 75 Minuten und 40 Schuß kniend in 60 Minuten inklusive Probeschüsse.
(Regel 1.70 SpO)
b) Liegendkampf 60 Schuß in einer Gesamtschießzeit von 105 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 75 Minuten. (Regel 1.90 SpO)
Anmerkung:
Im liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle unter den Spann des Fußes gelegt werden.

 

Großkalibergewehr 300m (Standardgewehr)

Waffe:
Zugelassen sind Großkalibergewehre (Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden) bis zu einem Kaliber von 8 mm. Das Gewicht der Waffe einschließlich Visiereinrichtung und Handstop darf 5,5 kg nicht überschreiten, Mindestabzugswiderstand 1,5 kg. Stecher und Rückstecher sind nicht gestattet.
(Regel 1,50 SpO)
Munition, Scheiben, Entfernung, Anschlag:
wie Großkaliber Freigewehr
Programm:
Dreistellungskampf 60 Schuß, davon 20 Schuß liegend, 20 Schuß stehend und 20 Schuß kniend in einer Gesamtschießzeit von 150 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 135 Minuten.
(Regel 1.50 SpO)

 

Scheibengewehr 100m

Waffe:
Kleinkalibergewehre (Einzellader) Kaliber 5,6mm (.22 Ifb) und einem Gesamtgewicht von 7,5 kg, Abzug beliebig.
Munition:
Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 Ifb).
Scheiben:
Durchmesser der 10 = 50 mm, Ringabstand = jeweils 25 mm.
Entfernung:
100 m
Anschlag:
Nur stehend freihändig
Programm:
30 Schuß in 55 Minuten inkl. Probeschüsse
(Regel 1.35 SpO)
Anmerkung:
Mit dieser Waffe wird nur national geschossen, keine internationalen Meisterschaften usw.

 

Ordonanzgewehr 100m

Waffe:
Zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden. Der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen. Einzellader, Unterhebelrepetierer und Halbautomaten sind nicht zugelassen.
Munition:
Handelsübliche, auch wiedergeladene Zentralfeuerpatronen.
Scheiben:
Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 - 9 = je 25 mm.
Entfernung:
100 m
Anschlag:
Liegend freihändig - stehend freihändig. Im Liegendanschlag darf ein Gewehrriemen (Tragriemen), der mit beiden Enden an der Waffe befestigt sein muss, verwendet werden.
Programme:
40 Schuß bestehend aus 2 Serien liegend a 10 Schuß und aus 2 Serien stehend a 10 Schuß.
(Regel 1.58 SpO)

 

Luftpistole 10m

Waffe:
Luft- und C02-Pistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm. Die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Gewicht maximal 1500 g inklusive Laufbeschwerung. Abzugsgewicht mindestens 500 g. Stecher und Rückstecher sind nicht erlaubt. Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden.
Munition:
Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5 mm.
Scheiben:
Durchmesser der 10 = 11,5 mm, der Ringe 1 bis 9 je 8 mm.
Entfernung:
10m
Anschlag:
Stehend freihändig, einhändig.
Programme:
20 Schuß in 40 Minuten, 40 Schuß in 75 Minuten, 60 Schuß in 105 Minuten inklusive Probeschüsse.
(Regel 2.10 SpO)

 

Mehrschüssige Luftpistole 10m

Waffe:
Mehrschüssige Luft- und C02-Pistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm. Die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Gewicht maximal 1500 g Abzugsgewicht frei.
Munition:
Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5 mm.
Scheiben:
Es wird auf 5 nebeneinander befindliche Klappscheiben geschossen. Die Scheibenmittelpunkte müssen sich auf gleicher Höhe befinden und einen Abstand von 300 mm + 1 mm haben. Der Rand der Scheibenanlage muss mindestens 85 mm von den Scheibenzentren entfernt sein.
Die Scheibenanlage ist rechteckig. Die Klappscheibengrößen ergeben sich aus den Durchmessern der Blendenöffnungen. Nachwuchs: 59,5 mm, Erwachsenen: 40,0 mm.
Entfernung:
10 m
Anschlag:
Stehend freihändig, einhändig.
Programm:
Ein 30-Schuß-Durchgang besteht aus 6 Serien in je 10 Sekunden. Ein 60-Schuß-Durchgang besteht aus 12 Serien in je 10 Sekunden. Jede Serie besteht aus 5 Schüssen auf 5 Klappscheiben.

 

Sportpistole 25m

Waffe:
Zugelassen sind Revolver und selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, im Kaliber 5,6 mm. Maximale Lauflänge 153 mm, bei Revolvern mindestens 100 mm. Höchstgewicht der ungeladenen Waffe mit Magazin und Zubehör 1400 g. Abzugswiderstand 1000 g.
Munition:
Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22lfb.)
Scheiben:
Für Präzisionsbedingung Scheibe wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m, für Duell wie im Wettbewerb Olympische Schnellfeuerpistole 25 m.
Entfernung:
25 m
Anschlag:
Stehend freihändig, einhändig
Programm:
Der Wettbewerb ist unterteilt in die Bedingungen Präzision und Duell. Bei Schießen auf die Präzisionsscheibe beträgt die Zeitbegrenzung für je 5 Schuß 6 Minuten, beim Schießen auf die Duellscheibe für jeden Schuß nur 3 Sekunden.
Die Addition der bei Teil 1 (Präzision) und Teil 2 (Duell) erzielten Ringzahlen ergibt das Endresultat. Das Programm besteht im allgemeinen aus 60 Schuß, je 30 Schuß Präzision und Duell, bei kleineren Wettkämpfen oftmals nur aus 30 Schuß (15 + 15).
(Regel 2.40 SpO)

 

Olympische Schnellfeuerpistole 25m

Waffe:
Zugelassen sind selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, mit einem Höchstgewicht von 1260 g. Die Abmessungen der Waffe müssen so sein, dass sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen 300 mm x 150 mm x 50 mm eingelegt werden kann(einschließlich des angebrachten Zubehörs).
Munition:
Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 kurz).
Scheiben:
5 Scheiben nebeneinander stehend mit einem Abstand von 75 cm zwischen den Scheibenachsen. Die Höhe des Scheibenzentrums beträgt, gemessen vom Boden des Schützenstandes, 140 cm ±10 cm. Die Scheibe ist schwarz und ist in sechs Bewertungszonen unterteilt.
Der Durchmesser der 10 = 100 mm, der Ringe 5 bis 9 = je 40 mm. Die Scheibendrehung erfolgt automatisch und ist in der jeweiligen Serie für den Schützen sichtbar.
Entfernung:
25 m
Anschlag:
Stehend freihändig, einhändig.
Programm:
Der Wettbewerb besteht aus 60 Schuß, die in zwei Halbprogrammen a 30 Schuß zu bestreiten sind. Das Halbprogramm gliedert sich in sechs 5-Schuß-Serien, je zwei hiervon innerhalb 8, 6 und 4 Sekunden.
(Regel 2.30 SpO)

 

Zentralfeuerpistole 25m

Waffe:
Zugelassen sind Revolver und selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen.
Lauflänge, Höchstgewicht und Abzugswiderstand wie Sportpistole Kleinkaliber
Munition:
Handelsübliche Zentralfeuerpatronen im Kaliber 7,62 bis 9,65 mm (.30-38); keine Magnumpatronen.
Scheiben, Entfernung, Anschlag, Programm:
wie Sportpistole Kleinkaliber.
(Regel 2.45 SpO)

 

Gebrauchsrevolver /-pistole 25m

Waffe:
Zugelassen sind Pistolen und Revolver in verschiedenen Wertungsklassen. Abzugsgewicht mindestens 1000 g. Eine Mündungsbremse ist nicht gestattet. Magazin-/Trommelkapazität mindestens 5 Patronen.
Munition:
Handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition, die den geforderten Mindestimpuls erreicht. Die Munition muss waffentypisch sein; (d.h. für Pistolen Patronen ohne Rand, für Revolver Patronen mit Rand; sowie nur Patronen Kaliber 9 mm Para, .357Magnum, .44 Magnum, .45 ACP).
Scheiben:
Scheibenentfernung beträgt 25 Meter, Dreh- oder Standscheiben.
Anschlag:
Stehend freihändig. Die Waffe darf mit 2 Händen gehalten werden. Es darf im Voranschlag geschossen werden.
Programm:
40 Schuß bestehend aus 2 Durchgängen zu je 20 Schuß, 4 Serien a 5 Schuß in je 150 Sekunden, Scheibe wie Freie Pistole 50 m. 4 Serien a 5 Schuß in je 20 Sekunden, Scheibe wie Olympische Schnellfeuerpistole 25 m.
(Regel 2.50 SpO)

 

Standardpistole 25m

Waffe:
Zugelassen sind Revolver und selbstladende Pistolen des Kalibers 5,6 mm (.22 Ifb) wie für den Wettbewerb Sportpistole. Höchstgewicht der Waffe 1400 g. Abzugswiderstand 1000 g. Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 Ifb.)
Scheiben:
Wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m.
Entfernung:
25 m
Anschlag:
Stehend freihändig.
Programm:
Der Wettbewerb besteht meist aus 60 Schuß in drei aufeinanderfolgenden Durchgängen von je 20 Schuß. Jeder Durchgang besteht aus 4 Serien a 5 Schuß in der Reihenfolge:
a) 4x5 Schuß in 150 Sekunden
b) 4x5 Schuß in 20 Sekunden
c) 4x5 Schuß in 10 Sekunden

(Regel 2.60 SpO)

 

Frei Pistole 50m

Waffe:
Alle Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22 Ifb.). Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden. Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff darf keinerlei Verlängerung haben, die über das Handgelenk hinausragt und so als Stütze dienen könnte.
Munition:
Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 Ifb.)
Scheiben:
Breite des Ringes 1 0 = 50 mm, der Ringe 1-9 = je 25 mm.
Entfernung:
50 m
Anschlag:
Stehend freihändig.
Programm:
60 Schuß in 120 Minuten inkl. Probeschüsse.
(Regel 2.20 SpO)

 

Vorderladerschießen 25,50 und 100m

Waffe:
Zugelassen sind Originalwaffen, soweit sie den Regeln entsprechen, und deren Nachbauten,
die einem zugelassenen Original entsprechen.
Ladung:
Als Ladung darf nur Schwarzpulver verwendet werden. Aus Sicherheitsgründen darf nicht direkt aus der Pulverflasche geladen werden. Entweder müssen die Ladungen abgepackt sein oder es muss über ein Zwischenmaß geladen werden. Als Richtmaß für die Ladung gilt für Langwaffen: 0,25 g Schwarzpulver pro mm Kaliber und für Kurzwaffen 0,1 g Schwarzpulver pro mm Kaliber. Als Material für die Geschosse darf nur Weichmetall verwendet werden.
Scheiben:
Wie Freie Pistole 50 m; Ausnahme: Steinschloßmuskete Breite des Ringes 10 = 80 mm, der Ringe 1-9 = je 40 mm.
Kugelwettbewerbe:
a) Perkussionsgewehr 50 m stehend, Geschoßform beliebig.
(Regel 7.10 SpO)
b) Perkussions-Freigewehr 100 m liegend, Geschoßform beliebig. (Regel 7.15 SpO)
c) Perkussions-Dienstgewehr 100 m liegend. Mindestkaliber 13,5 mm, Geschoßform zur Waffe    gehörend, z.B. Miniegeschoß. (Regel 7.20 SpO)
d) Steinschloßgewehr 50 m stehend, Geschoß nur Rundkugel. (Regel 7.30 SpO)
e) Militärische glatte Steinschloßmuskete 50 m stehend, keine Kimme. Mindestkaliber 13,5 mm, Geschoß nur Rundkugel. (Regel 7.35 SpO)
f) Perkussionsrevolver 25 m stehend, Geschoßform beliebig. (Regel 7.40 SpO)
g) Perkussionspistole 25 m stehend, Geschoß nur Rundkugel. (Regel 7.50 SpO)
h) Steinschloßpistole 25 m stehend, Geschoß nur Rundkugel. (Regel 7.60 SpO)
Programm:
15 Schuß in 40 Minuten. Vorher unbegrenzte Anzahl von Probeschüssen in 10 Minuten.

 

Vorderladeschießen mit Flinte

Waffen:
Es sind Originalwaffen, soweit sie den Regeln entsprechen, und deren Nachbauten, sofern sie einem zugelassenen Original entsprechen, zugelassen.
Ladung:
Maximal 6,2g Schwarzpulver, Weichmetallschrote 0 maximal 2,5 mm, Gewicht der Schrotladung maximal 35g.
Wettbewerbe:
a) Perkussionsflinte.
(Regel 7.71 SpO)
b) Steinschloßflinte / glattes Steinschloßgewehr. (Regel 7.72 SpO)
Anschlag:
Voranschlag
Programm:
25 Wurfscheiben, Wurfweite 60 m ±5 m.

 

Trapschießen 25,50 und 100m

Flinte:
Zugelassen sind alle Flinten einschließlich halbautomatischer Modelle, die das Kaliber 12 nicht überschreiten. Halbautomatische Flinten müssen so beschaffen sein, dass es nicht möglich ist, mehr als eine Patrone in das Magazin zu laden.
Munition:
Schrotpatronen, Hülse im abgeschossenen Zustand nicht länger als 70mm, Schrotgröße 2,5mm und kleiner, Schrotladung höchstens 24g.
Wurfscheiben:
Durchmesser von 110mm, Höhe 25mm und einem Gewicht von 105g.
Weite, Höhe:
Die Wurfweite, Höhe und Winkeleinstellung, innerhalb der die Wurfscheibe sichtbar getroffen werden muss, wird nach einem von neun in den Regeln bestimmten Schemen eingestellt. Die Wurfhöhe, gemessen von der Basisebene in 10m Abstand von der Wurfmaschine, ist auf mindestens 1,5m höchstens 3,5m und die Flugweite zwischen 75 und 80m festgelegt.
Anschlag:
Stehend freihändig auf den Abruf des Schützen hin wird die Wurfscheibe sofort geworfen. Auf jede Scheibe dürfen zwei Schüsse abgegeben werden.
Wettkampfprogramm:
Aus 5 Gruppen mit je 3 Maschinen werden aus einer Deckung, die vom Schützen 15 m entfernt ist, die Wurfscheiben geschleudert.
Internationale Wettkämpfe werden bei Männern über 125 Wurfscheiben (5 Serien a 25 Wurfscheiben) und bei Frauen über 75 Wurfscheiben (3 Serien a 25 Wurfscheiben) durchgeführt. Danach nehmen die sechs Besten an einem Finale über 25 Wurfscheiben teil. Bei nationalen Turnieren können größere oder kleinere Wettkampfprogramme ausgeschrieben werden. Die Summe der Treffer entscheidetüber die Platzierung der Teilnehmer.
(3.10 SpO)
Übrigens ist Trapschießen einer der ältesten olympischen Schießwettbewerbe seit 1900.

 

Doppeltrap

Flinte:
Zugelassen sind alle Flinten einschließlich halbautomatischer Modelle, die das Kaliber 12 nicht überschreiten. Halbautomatische Flinten müssen so beschaffen sein, dass es nicht möglich ist, mehr als eine Patrone in das Magazin zu laden.
Munition:
Schrotpatronen, Hülse im abgeschossenen Zustand nicht länger als 70mm, Schrotgröße 2,5mm und kleiner, Schrotladung höchstens 24g.
Wurfscheiben:
Durchmesser 110mm, Höhe 25mm und einem Gewicht von 105g.
Weite, Höhe:
Die Wurfweite, Höhe und Winkeleinstellung innerhalb der die Wurfscheiben sichtbar getroffen werden müssen, ist in drei Schemen festgelegt, die jeweils in unterschiedlicher Reihenfolge nacheinander eingestellt bzw. beschossen werden müssen. Die Wurfweite beträgt 55 m. Die Wurfhöhen werden nach den 3 verschiedenen Schemen, gemessen an der Basisebene in 10m Abstand von den Wurfmaschinen, auf 3m bzw. 3,50m eingestellt.
Anschlag:
Stehend freihändig, auf den Abruf des Schützen hin werden jeweils 2 Wurfscheiben (Doubletten) gleichzeitig geworfen. Auf jede Scheibe muss ein Schuß abgegeben werden.
Wettkampfprogramm:
Männer 150 Wurfscheiben in drei Serien a 25 Doubletten; Frauen 120 Wurfscheiben in drei Serien a 20 Doubletten. Darüber hinaus nehmen die jeweils 6 erstplazierten Männer an einem Finale über 25 Doubletten und die 6 erstplazierten Frauen an einem Finale über 20 Doubletten feil.
(3.15 SpO)

 

Skeetschießen

Flinte:
Zugelassen sind alle Flinten einschließlich halbautomatischer Modelle, die das Kaliber 12 nicht überschreiten. Halbautomatische Flinten müssen so beschaffen sein, dass es nicht möglich ist, mehr als eine Patrone in das Magazin zu laden.
Munition:
Schrotpatronen, Hülse im abgeschossenen Zustand nicht länger als 20mm, Schrotgröße 2,5mm und kleiner Schrotladung höchstens 24g.
Wurfscheiben:
Durchmesser 110mm, Höhe 25mm und einem Gewicht von 105g.
Weite, Höhe:
Wurfweite von 65-67m und Höhe von 4,57m sind sowohl vom Hochhaus als auch vom Niederhaus durch den gleichen Kreuzungspunkt fixiert. Der Schütze beschießt von 8 Positionen aus Einzel- und auch Doubletten-Wurfscheiben. Durch die wechselnden Stände verändern sich für den Schützen jeweils auch die Bedingungen.
Anschlag:
Bis zum Erscheinen der Wurfscheibe hat der Schütze seiner Flinte mit dem Schaft an der Hüfte zu halten, erst dann darf er in Anschlag gehen. Außerdem darf auf jede Wurfscheibe nur ein Schuß abgegeben werden.
Wettkampfprogramm:
Internationale Wettkämpfe werden bei Männern über 125 Wurfscheiben (5 Serien a 25 Wurfscheiben) und bei Frauen über 75 Wurfscheiben (3 Serien a 25 Wurfscheiben) durchgeführt. Danach nehmen die sechs Besten an einem Finale über 25 Wurfscheiben teil. Bei nationalen Turnieren können größere und kleinere Wellkampfprogramme ausgeschrieben werden. Die Summe der Treffer entscheidet über die Platzierung der Teilnehmer. (3.2 Sp0)

 

Laufende Scheibe 10m

Waffe:
Luftdruckgewehre und C02-Gewehre Kaliber 4,5mm und einem Höchstgewicht von 5,5kg inklusive Zielfernrohr. Beliebiger Abzug, kein Stecher, Gesamtlänge des Laufes inklusive System 1m.
Die Zielfernrohre dürfen max. 300mm lang sein und eine nicht variable, vierfache Vergrößerung hoben.
Munition:
Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5mm.
Scheiben:
Ringscheiben mit 2 Zielringen von 1 bis 10, Scheibe 15 cm hoch, 26 cm lang. Äußerer Ringdurchmesser der 10 = 5,5mm (Innenzehner 0,5 mm). Breite von Ring 1 zu Ring 9 = 2,5mm, Gesamtdurchmesser = 50,5mm.
Entfernung:
10m
Anschlag:
Stehend freihändig. Bis zu dem Augenblick, in dem die Scheibe sichtbar wird, hat der Schütze in schussbereiter Stellung zu stehen und sein Gewehr mit beiden Händen zu halten, wobei der Gewehrkolben die Hüfte berührt und unter dem Ellenbogen klar sichtbar ist, auch wenn dieser zur normalen Hanglage heruntergeht. Erst beim Erscheinen der Scheibe nimmt der Schütze das Gewehr in Anschlag, mit beiden Händen gegen die Schulter.
Programme:
a) Olympisches Programm: 60 Schuß (je Lauf ein Schuß), davon je 30 Schuß im Langsam- und Schnell-Lauf. Beim Langsamlauf durchquert die Scheibe in 5,0 Sekunden eine 10 m vor dem Schützen befindliche Schneise von 2m Breite, beim Schnell-Lauf in 2,5 Sekunden.
(Regel 4.10 SpO)

b) Gemischter Lauf (Mix): 2 Durchgänge a 20 Läufe bei gleicher Anzahl von Langsam- und Schnell-Läufen innerhalb der Durchgänge. (Regel 4.15 SpO)

 

Bogenschießen

Geräte:

Lanbogen, Blank-Bogen, Recurve-Bogen, Compound-Bogen
(bis max.Gipfelgewicht: 60 pounds)

Pfeile aller Art, außer Jagdpfeile, die die Scheibe nicht beschädigen, sind erlaubt. Außerdem: Pfeilköcher, Armschutz und Brustschutz.
Anschlag:
Der Schütze muss beim Schießen aufrecht stehen, er darf keine Stütze benutzen. Für Versehrte Sportler sind Ausnahmen zugelassen.
Scheiben und Auflagen:
Der Scheibenkörper (Binsen, Satmitplatte oder Ethaphormscheibe) hat die Abmessung von >124cm Durchmesser oder Quadrat. Die Scheibe hat einen Neigungswinkel von 15° und das Zentrum der Scheibe muss sich in einer senkrechten Höhe, gemessen vom Boden, auf 130cm ± 5cm befinden. Die Scheibenauflagen müssen eine Kennzeichnung der WA-Lizenz (früher FITA) aufweisen. Die Auflagen bei der Disziplin WA-Runde (früher FITA) im Freien sind in 10 Ringe eingeteilt, wobei vom Zentrum aus jeweils 2 Ringe zu verschiedenen Farbzonen zusammengefasst sind. 10 und 9 = gold, 8 und 7 = rot, 6 und 5 = blau, 4 und 3 = schwarz und 2 und 1 = weiß.
Für die Compoundschützen gilt die verkleinerte innere 10 als HIT.
Die Auflagen bei der Disziplin WA-Feldrunde (früher FITA) sind in 5 Ringe eingeteilt, wobei das Zentrum gelb gekennzeichnet ist. Alle übrigen Ringe sind schwarz. Für die Compoundschützen zählt Bder innere Ring der gelben Zone als HIT.


Folgende Auflagenabmessungen sind lt. FITA-Regefwerk und der SpO in folgenden Disziplinen vorgegeben:

WA-Runde im Freien (früher FITA)
Entfernungen: 90m, 70m, 60m 122cm Ø
Entfernung: 50m 80cm Ø
Entfernung: 30m 4x80-Spot 

Für die Schüler sind folgende Größen vorgegeben:
Schüler A: Entfernung 50m und 30m 122cm Ø
Schüler B: Entfernung 25m 80cm Ø 

WA-Runde in der Halle (früher FITA)
Entfernung: 25m 60cm Ø 
Entfernung: 18m 3fach Spot vertikal 

Für die Jugend und Schüler sind folgende Größen vorgegeben:
Jugend: Entfernung 18m 40cm Ø 
Schüler A: Entfernung 18m 60cm Ø 
Schüler B: Entfernung 18m 80cm Ø 

Wa-Feldbogenrunde (früher FITA)
Entfernungen: 30 - 60m 80cm Ø 
Entfernungen: 15 - 45m 60cm Ø 
Entfernungen: 10 - 30m 40cm Ø 
Entfernungen:   5 - 20m 20cm Ø 

Für die Schüler sind folgende Entfernungen und Auflagen vorgegeben:
Entfernungen: 25 - 40m 80cm Ø 
Entfernungen: 15 - 30m 60cm Ø 
Entfernungen: 10 - 25m 40cm Ø 
Entfernungen:   5 - 15m 20cm Ø 

Programme:
Innerhalb eines Sportjahres werden folgende Turniere und Meisterschaften durchgeführt:

WA-Runde im Freien (früher FITA), nationale Sternturniere
(Regeln SpO Teil 6)
je 36 Pfeile auf 90, 70, 50 u. 30m für Herren und Junioren
je 36 Pfeile auf 70, 60, 50 u. 30m für alle weiblichen Teilnehmer
Das internationale Sternturnier ist beim DSB-Bogenreferenten zu beantragen.

Die Schießzeiten der Wertungspfeile bei den Wettkämpfen im Freien betragen:
lange Distanzen 90/70m bzw. 70/60m: 6 Pfeile (1 Passe) = 4 Minuten
kurze Distanzen 50/30m bzw. 25/18m: 3 Pfeile (1 Passe) = 2 Minuten

WA-Meisterschaftsprogramm im Freien (früher FITA),
(Regeln SpO Teil 6)
2 x 36 Pfeile auf 70m für Schützen, Damen, Jugend m/w, Junioren m/w, Altersklasse m/w und Senioren/innen
2 x 36 Pfeile auf 40m für die Schüler A m/w
2 x 36 Pfeile auf 25m für die Schüler B m/w
Die Schießzeiten für das Meisterschaftsprogramm betragen auf allen Distanzen 4 Minuten je Passe (6 Pfeile).
Bei der Deutschen Meisterschaft werden in der Damen- und Schützenklasse, nach der Qualifikationsrunde (2 x 36 Pfeile), im Ausscheidungsschießen mit anschließendem Finale (nach dem KO-System) die Deutschen Meister im Recurvebogen und Compoundbogen ermittelt.

Olympische Runde im Freien nach dem Regelwerk der FITA-Olympic-Round.

Turniere in der Halle
WA-Runde in der Halle (früher FITA),
(Regeln SpO Teil 6) 2 x 30 Pfeile auf 25 m mit einer Auflage: 60 cm Ø oder 2x30 Pfeile auf 18m mit einer 3fach-Vertikalauflage.

Meisterschaftsprogramm in der Halle 18m
(Regeln SpO Teil 6)
2x30 Pfeile auf 3 Fach-Spot vertikal für Schützen, Damen, Junioren/innen, Altersklasse m/w, Seniorinnen u. Senioren
2x30 Pfeile auf die 40cm Ø Auflage für die Jugend m/w
2x30 Pfeile auf die 60cm Ø Auflage für die Schüler A m/w
2x30 Pfeile auf die 80cm Ø Auflage für die Schüler B m/w
Die teilnehmenden Bogenklassen sind Blankbogen, Recurve und Compound.
Bei den Deutschen Meisterschaften wird in der Damen- und Schützenklasse nach der Qualifikationsrunde (2x30 Pfeile) im Ausscheidungsschießen mit anschließendem Finale (nach dem KO-System) die Deutschen Meister im Recurvebogen und Compoundbogen ermittelt.
Die Schießzeit für alle Turniere in der Halle beträgt auf allen Distanzen 2 Minuten je Passe (3 Pfeile).

Bundesliga Halle 18m Auflagen:
3x3fach vertikal, Kennzeichnung mit A-B-C. Oberhalb der Scheibe ist eine digitale Anzeige mit Vereinsnamen und Angabe von Treffern und Ringsummierung. Das Ziel der Wettkämpfe ist, die beste Mannschaft zu ermitteln. Die Bundesliga Nord und Süd besteht aus jeweils 8 Mannschaften. Eine Mannschaft besteht aus 3 teilnehmenden Schützen und dem Mannschaftsführer.
Es finden 4 Mannschaftswettkämpfe je Liga an verschiedenen Orten am gleichen Tag statt. Jede Mannschaft bestreitet 7 Matches (jeder gegen jeden). Jedes Match besteht aus 3x9 Wertungspfeilen. Jeder Schütze/in schießt 3 Pfeile je Durchgang. Jeder Durchgang besteht aus 3x3 Pfeilen, die in einer Zeit von 3 Minuten geschossen sein müssen. Die Siegermannschaft erhält für jedes gewonnene Match 1 Punkt. Für die Platzierung in der jeweiligen Ligatabelle ist neben der Punktzahl auch die Gesamtzahl der geschossenen Ringe für den Tabellenstand von Bedeutung. Der leitende Kampfrichter hat nach jedem Wettkampf die Ergebnisse und den Tabellenstand dem Ligaleiter zu meiden. Am Ende der 4 Mannschaftswertkämpfe je Liga bestreiten die 4 besten Mannschaften das Bundesligafinale mit dem Ziel, den Deutschen Mannschaftsmeister zu ermitteln. Unterhalb der Bundesliga ist die Regionalliga und die Landesliga installiert. Diese Ligen schießen nach dem gleichen Zyklus wie die Bundesliga. Dabei geht es in erster Linie um den Aufstieg in eine höhere
Ligaklasse.

Turniere im Feld, Arrowhead-Turnier (WA-Regelwerk)
Der Parcour besteht aus 12, 16, 20 oder 24 Scheiben, die unterschiedlich im Gelände aufgestellt sind (Wiese, Wald und Feld, bergauf und bergab). Der Wettkampf besteht aus 2 Runden, wobei eine Runde mit unbekannten Entfernungen und die andere auf bekannte Entfernungen ausgepflockt ist. Jede Gruppe besteht aus 2 bis 4 Schützen. Die Schießzeit für die 3 Wertungspfeile pro Stand beträgt 4 Minuten. Der Wechsel vom Schießstand zum nächsten erfolgt nach dem Scroll-System. Es gibt Recurve-, Blank-, Compound- und Long-bow-Wettbewerbe der Klassen: Damen, Schützen, Jugend und Schüler.

Deutsche Meisterschaft Feld (Regeln SpO Teil 6)
Bei der Deutschen Meisterschaft wird die Doppelrunde absolviert, d.h. 24 Scheiben auf unbekannte und 24 Scheiben auf bekannte Entfernungen. Diese Meisterschaft erstreckt sich über 2 Tage. Die teilnehmenden Klassen sind Damen, Schützen Jugend und Schüler in der Recurvebogen-, Blankbogen- und Compoundbogen-Disziplin. Sämtliche Bogendisziplinen werden über Vereins-, Kreis-, Be-zirks-, Landesmeisterschaft bis zur Deutschen Meisterschaft geschossen.
Das internationale Wettkampfprogramm umfaßt Europa- und Weltmeisterschaften. In den ungeraden Kalenderjahren finden die Weltmeisterschaften WA-Halle, WA im Freien (früher FITA) und die World-Games Feld statt, in den geraden Kalenderjahren die Weltmeisterschaften WA-Feld und WA-frei Junioren. Bei den Olympischen Spielen wird nach dem WA Regelwerk - Olympic-Round der Wettkampf durchgeführt. (früher FITA) Weitere Schießregeln und Leistungsabzeichenlimits sind in der SpO Teil 0 und Teil 6 angegeben.
Für internationale Wettkämpfe gilt das WA-Regelwerk (früher FITA), (Fe`de`ration Internationale de Tir a` l`Arc).

 

Armbrustschießen

a) Internationale Bedingung auf 30 m
Waffe:
Alle Armbrüste mit einer maximalen Visierlänge von 720 mm, keine Gewichtsbeschränkung.
Konstruktion der Waffe:
Bogen aus Stahl oder Kohle- bzw. Glasfaser, Sehne aus gebündelten Stahldrähten oder Textilfasern, Stahlbahn mit Schlitten.
Bolzen:
Aus beliebigem Material mit einem Zylinder aus Stahl mit ungebrochenen Kanten und einem Zylinderdurchmesser von 6 mm sowie einer Zylinderlänge von 15 mm.
Scheiben:
Seit 1.1.1986: Ringbreite der 10 = 12mm, Innenzehner = 3mm, Ringbreite = 6mm,
Spiegeldurchmesser = 96mm.
Entfernung:
30m
Anschlag:
Stehend freihändig und kniend freihändig.
Programm:
60 Schuß, davon je 30 stehend und kniend in jeweils 90 Minuten einschließlich maximal 10 Probeschüsse je Anschlagsart. Bei Wettkämpfen bis zur Bezirksmeisterschaft auch 30 Schuß, und zwar je Anschlagsart in insgesamt 105 Minuten einschließlich einer unbegrenzten Anzahl von Probeschüssen.
(Regel 5.20 SpO)

b) Internationale Bedingung auf 10m
Waffe:
Alle Armbrüste mit einer maximalen Visierlänge von 720mm, einem Gesamtgewicht bis zu 6,75 kg und einer Sehnenlänge von maximal 608mm.
Konstruktion der Waffe:
Bogen aus Stahl oder Kohle- bzw. Glasfaser, Sehne aus gebündelten Stahldrähten oder Textilfasern, Stahlbahn mit Schlitten.
Pfeile:
Aus beliebigem Material mit einem Zylinder aus Stahl mit ungebrochenen Kanten und einem Zylinderdurchmesser von 4,5mm sowie einer Zylinderlänge von 11mm.
Scheiben:
wie Luftgewehr
Entfernung:
10m
Anschlag:
Stehend freihändig
Programm:
40 Schuß in 90 Minuten einschließlich einer unbegrenzten Anzahl von Probeschüssen. Bei Wettkämpfen bis zur Bezirksmeisterschaft auch 20 Schuß in 50 Minuten einschließlich einer unbegrenzten Anzahl von Probeschüssen.
(Regel 5.10 SpO)

c) Nationale Bedingung
Das Armbrustschießen - nationale Bedingung
(Regel 5.30 SpO) - ist ein traditionelles Schießen mit einer Vogel- oder Hocharmbrust auf den Vogelbaum, an dem in 29m Höhe ein Stern mit 18 Plattln von 85x85 mm befestigt ist. Jeder Schürze hat nach 2 Probeschüssen 15 Wettkampfschüsse. Dieses Sternschießen kann mit einem Scheibenschießen im Stehendanschlag kombiniert werden, bei dem 20 Wettkampfschüsse und bis zu 10 Probeschüsse in maximal 60 Minuten abzugeben sind. Die Scheibe hat 6 Ringe (Ringbreite der 6 = 20mm, der 5=10mm, der 1 bis 4 = 15mm). Für die Kombinationswertung Stern- und Scheibenschießen zählt ein Plattl 6 Punkte, so dass insgesamt 210 Punkte (90 aus Sternschießen, 120 aus Scheibenschießen) zu erreichen sind.
Ein besonderer Wettkampf ist das sog. Adlerschießen. Dabei wird mit der Vogelarmbrust auf einen Vogelbaum hölzerner Adler (ca. 2,15m hoch und 1,80m breit) geschossen, der am Vogelbaum befestigt ist. Sieger ist der Schütze mit dem höchsten Gesamtgewicht abgeschossenen Holzes.

 

Feldarmbrustschießen

Waffe:
Armbrust mit mechanischem Abzug, einem Gesamtgewicht einschließlich Zubehörs bis zu 10kg, einer maximalen Länge der Visierlänge von 720 mm, Bogenbreite bei aufgezogener Sehne (kein Metall) bis zu 90cm und einer Spannkraft bis zu 43kg.
Pfeile:
Aus beliebigem Material (z.B. Aluminiumrohr) in einer Länge zwischen 304mm und 457mm.
Scheiben:
Farbige 10er Ringscheiben wie beim Bogenschießen mit 60 cm Durchmesser (10er Ring = 60 mm, Ringbreite 1 bis 9 = 60mm).
Entfernung:
65m - 50m - 35m, der Wettbewerb wird in dieser Folge geschossen.
Anschlag:
Stehend freihändig
Programm:
Internationale Runde an zwei aufeinanderfolgenden Tagen je 90 Wettkampfschüsse, je Distanz 30 Wettkampfschüsse. Schießzeit für 3 Schuß nach Kommando jeweils 3 Minuten. Probeschüsse bis zu 6 vor dem 65m-Durchgang, bis zu 3 vor dem 50m- und 35m-Durchgang. Daneben auch Hallenprogramme auf kürzere Entfernungen und kleinere Scheiben.


Sommerbiathlon

Waffe:
Kleinkalibergewehre (Einzellader) jeder Art mit einem Kaliber von maximal 5,6 mm (.22 Ifb) Luftdruckgewehre und C02-Gewehre Kaliber 4,5 mm und einem Gewicht von max. 5,5kg. Die Abzugsgewicht bei Mehrladergewehre beträgt 500g. Die Magazine dürfen nicht mehr als 5 Patronen/Diabolo fassen.
Scheiben:
Geschossen wird auf mechanische, elektro-mechanische oder elektronische Klappscheiben mit 5 Spiegeln.
Entfernung:
Je nach Altersklasse und Disziplin müssen bei 2,5 – 8 km Gesamtlaufstrecke und 2 – 4 Schießeinlagen à 5 Schuss liegend und stehend ausgeführt werden.
Anschlag:
Liegend Das Gewehr darf nur Hände, Schulter und Wange berühren. Das Gewehr muss deutlich vom Boden abgehoben sein. Stehend Der Biathlet muss frei und ohne Unterstützung stehen. In beiden Anschlägen ist ein Schießriemen von 40 mm Breite zugelassen.
Strafrunden: Der Biathlet muss für jeden Fehlschuss eine Strafrunde laufen. Schüler 35 m, alle übrigen Klassen 70 m.
Programm:
Es gibt Einzelwettkämpfe, Sprintwettkämpfe, Massenstartwettkämpfe, Verfolgungswettkämpfe und Staffelwettkämpfe.

 

Bogenbiathlon

Waffe:
Es wir mit dem Sportbogen geschossen. Das Abzugsgewicht darf nicht mehr als 35lbs. betragen.
Pfeile:
der Schütze hat 4 Pfeile. Die Pfeilspitzen müssen rund sein, damit der Pfeil nicht stecken bleibt. Entfernung:
18m auf Klappscheiben
Anschlag:
Stehend und kniend Für jeden Fehlschuss muss eine Strafrunde von 150m gelaufen werden.
Programm:
Die Runde für die Herren beträgt 2,5km, für die Damen, Junioren und Juniorinnen jeweils 2km.

Je nach Wettkampf werden unterschiedliche Runden gelaufen.

Sprint: 3 Runden mit 2 Schießeinlagen (S,K)
Verfolgung: 4 Runden mit 3 Schießeinlagen (S,K,S)
Einzelrennen: 5 Runden mit 4 Schießeinlagen (S,K,S,K)
Massenstart: 5 Runden mit 4 Schießeinlagen (S,K,S,K)

 

Für sämtliche Schießwettkämpfe im Bereich des Deutschen Schützenbundes hat die „Sportordnung" Gültigkeit. Sie enthält alle erforderlichen Bestimmungen für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Sportschießens.

Aktuelle Regelwerke

 

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